

Der Nockenwellenversteller ist als hydraulischer Drehmotor nach dem Flügelzellenprinzip aufgebaut. Bei den üblichen Verstellwinkeln von 60° Kurbelwinkel – das entspricht 30° ausgeführter Verdrehwinkel des Verstellers – können 5 doppelt wirkende Kammern realisiert werden, welche die Belastung durch die Nockenwellenmomente abstützen. Die federbelasteten Flügel stellen eine gute Dichtigkeit der Druckkammern gegeneinander sicher.
In der Grundposition – typischerweise „späte“ Steuerzeit bei Einlassverstellung und „frühe“ Steuerzeit bei Auslassverstellung – verriegelt ein federbelasteter Bolzen den Versteller beim Abstellen des Motors, im Betrieb wird diese Verriegelung hydraulisch entsperrt.
Bei Einsatz als Auslassnockenwellenversteller mit Endlage in „früher“ Steuerzeit ist eine Feder am Versteller vorgesehen, welche die Erreichung der verriegelten Endlage unterstützt.